Servicemenü: Seitendarstellung

Zu sehen sind bekannte hamburger Persönlichkeiten, die sich für das integrative Hotelprojekt Stadthaushotel HafenCity  einsetzen, so z.B. Henning Voscherau, Hellmuth Karasek, Sky du Mont, Lotto King Karl und zahlreiche weitere.

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Projektbeschreibung, die Macher, der Hintergrund

Wirtschaftlichkeits- Vorausschaurechnung

Die zugrunde gelegten Zahlen basieren auf einer Studie der BBG-Consult, DEHOGA-Statistiken und den Erfahrungen des Stadthaushotels und sind lediglich Annahmen. Später sind sie im Rahmen gezielter Studien zu ermitteln.

Ausgangsbasis für die Umsatzstruktur sind Kapazität und Auslastung sowie die Gästestruktur, die sich durch die Gewährung von Nachlässen auf die durchschnittlichen Preise und damit auf den Umsatz auswirkt. Die folgende Berechnung der Erlöse geht von einer Kapazität von 70 Zimmern aus, die an 365 Tagen geöffnet sind. Bei einer Auslastung von 65 % und 35 % Doppelbelegung ergeben sich daraus 22.420 übernachtungen. Bei einer Auslastung von 47,9 % (durchschnittliche Belegung in Hamburg 2000) wären es 16.621.

Die Gästestruktur besteht dabei zu 25 % aus Individualgästen (70 % Doppelbelegung), zu 15 % aus Firmengästen, zu 35 % aus Tagungsgästen und zu 25 % aus Gruppenreisenden (70 % Doppelbelegung). Bei einem durchschnittlichen Nachlass von 12 % ergibt sich ein Nettoumsatz von 55 EUR für ein Einzelzimmer und 74 EUR für ein Doppellzimmer.

Ertragsberechnung
Servicebereich Auslastung 65 % Auslastung 47,90 %
© 2005
Beherbergung 1.023.832,00 EUR 754.491,00 EUR
Frühstück 202.923,42 EUR 149.531,57 EUR
Tagungen und Gruppen 340.483,75 EUR 250.895,15 EUR
À-la-carte-Restauration 205.780,95 EUR 151.625,80 EUR
Bar 57.978,12 EUR 42.720,72 EUR
Minibar 11.613,56 EUR 8.557,36 EUR
Veranstaltungen 125.162,40 EUR 125.162,40 EUR
Betriebsumsatz 1.967.774,20 EUR 1.482.984,00 EUR

Stadthaushotel Hafencity Hamburg

Die durchschnittlichen Anteile am Betriebsumsatz (s. u.) sind dem „Betriebsvergleich Beherbergungsgewerbe“ (Umsatzbereich 1.022.584 bis 2.556.459 EUR) der DEHOGA entnommen. Fördermöglichkeiten, die sich für ein Integrationsprojekt ergeben können, werden nicht berücksichtigt. So lässt sich feststellen, dass das Hotel tatsächlich in der Lage ist, langfristig seine Existenzgrundlage selbst zu erwirtschaften und damit die Arbeitsplätze zu sichern. Die sich bietenden Möglichkeiten zur Förderung eines solchen Projektes können später in die überlegungen mit einfließen, um z. B. die erhöhten Baukosten oder die höheren Personalkosten gegenüber einem traditionellen Hotelkonzept zu relativieren.

Kostenverteilung
Kostenfaktor Anteil am
Betriebsum-
satz (%)
Kosten (EUR)
bei 65%
Auslastung
Kosten (EUR)
bei 47,9%
Auslastung
© 2005
Waren 15,0 295.166,13 222.447,60
Personal 43,4 854.014,00 643615,05
Energie 4,2 82.646,52 62.285,33
Steuern,
Versicherung etc.
1,5 29.516,61 22.244,76
Betriebs- Verwaltungs-Kosten 14,0 275.488,39 207.617,76
Mieten und Pachten 14,5 285.327,26 215.032,68
Instandhaltung 2,6 51.162,13 38.557,58
AfA einschließlich GWG 3,4 66.904,32 50.421,46
Zinsen 1,4 27.548,84 20.761,78
Kosten insgesamt 100,0 1.967.774,20 1.482.984,00

Für die Verwirklichung eines solchen Projektes bieten sich sowohl Investitions- als auch Personalförderungsmöglichkeiten an wie Leistungen nach dem SGB IX und dem SGB III, Investitionskostenzuschüsse aus Stiftungen (z. B. Aktion Mensch), Spenden, Mittel des europäischen Sozialfonds zum Aufbau von Firmenprojekten mit Modellcharakter, der Rentenversicherungsträger, der Bundesanstalt für Arbeit, der Ministerien, der Träger der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden, der Sozialhilfeträger, des Amtes für Ausbildungsförderung und der Unfallversicherungsträger. Zudem ergeben sich Möglichkeiten aus einem „Social Sponsoring“ (zusätzliche Spenden und Akquisition von Gästen), wenngleich hierzu bisher keine Erfahrungen vorliegen.