Servicemenü: Seitendarstellung

Zu sehen sind bekannte hamburger Persönlichkeiten, die sich für das integrative Hotelprojekt Stadthaushotel HafenCity  einsetzen, so z.B. Henning Voscherau, Hellmuth Karasek, Sky du Mont, Lotto King Karl und zahlreiche weitere.

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Projektbeschreibung, die Macher, der Hintergrund

Ziele, Akzeptanz und Beschäftigungs-
möglichkeiten eines integrativen Hotels

Ein Integrationskonzept ist mit folgenden Zielen verbunden:

  • die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten im Dienstleistungssektor für Menschen mit Handicap, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Anstellung finden,
  • die Eröffnung beruflicher und persönlicher Perspektiven für behinderte Menschen sowie
  • die Förderung der Integration (Angleichung und Normalisierung der Lebenswelten von behinderten und nicht behinderten Menschen).

Dabei sollte durch eine marktwirtschaftliche Orientierung die Schaffung nachhaltiger, sicherer und dauerhafter Arbeitsplätze erreicht werden, so dass das Hotel langfristig Menschen mit Handicap Perspektiven für die Integration und Akzeptanz ermöglicht. Voraussetzungen dafür sind:

  • die Ausrichtung des geplanten Konzeptes an einer Integrationsfirma und nicht am Leitbild eines Wirtschaftsunternehmens der „normalen“ Hotelbetriebe,
  • ein professionelles, marktorientiertes Management (Entwicklung strategischer Marketingziele, Konzeption eines geeigneten Marketing-Mix und effizientes Controlling),
  • eine genaue und sensible Marktbeobachtung (Markt-, Standort- und Konkurrenzanalyse, Analyse der Umweltfaktoren und Entwicklungsprognosen, Bestimmung der Markt- und Marktsegmentstrategie) und
  • eine kritische überprüfung externer Investoren, da v. a. sozialpolitisch eigenverantwortliches Engagement und eine persönliche Identifikation Voraussetzungen für eine Führung auf Dauer darstellen.

Die Akzeptanz eines Integrationshotels und damit die Akquisition von Gästen ist entscheidend abhängig von

  • der Qualität der erbrachten Leistung,
  • einem professionellen Management und gut qualifizierten MitarbeiterInnen, die koordinatorische Aufgaben übernehmen und bei auftretenden Schwierigkeiten schnell reagieren können, sowie
  • der „richtigen Kommunikationsstrategie“.

Stärken und Auszeichnung

Ein gutes Angebot und ein entsprechender Service lassen dabei durchaus Positionierungsvorteile gegenüber anderen Hotels erwarten. Denn Integrationshotels zeichnen sich erfahrungsgemäß durch eine besondere familiäre Atmosphäre, ein hohes Engagement und die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen aus. Dies ist ein deutlicher Vorteil für einen Gastbetrieb.

Die bisherigen Erfahrungen in den Integrationshotels und verwandten Betrieben sind vor allem in Bezug auf Sozialverhalten, das allgemeine Betriebsklima, Motivation der MitarbeiterInnen und sorgfältige Erledigung der Arbeit positiv. Ausschlaggebend für den Erfolg eines Integrationsprojektes sind v. a. personelle Faktoren wie

  • eine sorgfältige Auswahl sowohl der behinderten als auch der nicht-behinderten MitarbeiterInnen (Stärken-Schwächen-Analyse),
  • eine kontinuierliche strategische Personalentwicklung (Qualifikationspotenzial- und Bedarfsanalysen sowie ein flexibles Betreuungskonzept (Unterstützungs- und Qualifikationskonzepte)).